Der PKV-Verband steigt aus dem Projekt Gesundheitskarte aus
Posted by linda | Under Private Krankenversicherung Sonntag Jul 12, 2009
Die Kosten für die elektronische Gesundheitskarte scheinen nahezu zu explodieren. Statt 1,4 Milliarden sind derzeit bereits 5 Milliarden Euro im Gespräch. Gematik, die für die Gesundheitskarte zuständige Gesellschaft, rechnet im schlimmsten Fall sogar mit bis zu 14,1 Milliarden Euro. Der Verband der Privaten Krankenversicherungen hat deshalb bereits die Notbremse gezogen und seinen Rückzug aus dem Projekt erklärt.
Grund für den Ausstieg des PKV-Verbands sind vor allem ungeklärte Finanzierungsfragen, denn Ärzte, Zahnärzte und Kliniken sind bislang nicht verpflichtet die Karte auch von Privatpatienten anzunehmen. Verbands-Direktor Volker Leienbach kritisierte, dass der Erfolg der Karte damit „einzig vom guten Willen der Leistungserbringer abhänge" und die Ausgaben der PKV unter diesen Umständen nicht zu verantworten seien. Solange es keine Investitionssicherheit gibt, werde sich der Verband weder an den Kosten zum Aufbau der Infrastruktur, noch an der Herausgabe weiterer Gesundheitskarten für Testmaßnahmen beteiligen.
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Grund für den Ausstieg des PKV-Verbands sind vor allem ungeklärte Finanzierungsfragen, denn Ärzte, Zahnärzte und Kliniken sind bislang nicht verpflichtet die Karte auch von Privatpatienten anzunehmen. Verbands-Direktor Volker Leienbach kritisierte, dass der Erfolg der Karte damit „einzig vom guten Willen der Leistungserbringer abhänge" und die Ausgaben der PKV unter diesen Umständen nicht zu verantworten seien. Solange es keine Investitionssicherheit gibt, werde sich der Verband weder an den Kosten zum Aufbau der Infrastruktur, noch an der Herausgabe weiterer Gesundheitskarten für Testmaßnahmen beteiligen.
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