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Infos rund um Versicherungen
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Gesetzliche Krankenversicherung: Krankenversicherung der Rentner

Montag Okt 26, 2009
Die Verbraucherzentrale Sachsen hat jetzt darauf hingewiesen, dass Rentner nicht zwangläufig Mitglied der Krankenversicherung der Rentner (KVdR) sind. Wer in die gesetzliche Krankenversicherung will, muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen.
Nur, wer die zweite Hälfte seines Erwerbslebens zu mindestens 90 Prozent Pflichtmitglied bei der gesetzlichen Krankenkasse war, kann auch in die Krankenversicherung der Rentner aufgenommen werden. Wird diese Voraussetzung nicht erfüllt, liegt es bei der gesetzlichen Krankenkasse, ob eine Aufnahme erfolgt.
Wer lange privat versichert war, könnte also Probleme bekommen, denn eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung ist dann nicht mehr möglich. Jeder, der im Rentenalter keine böse Überraschung erleben will, sollte sich frühzeitig über die Voraussetzungen für den Anspruch auf eine gesetzliche Krankenversicherung informieren.
Mehr zur gesetzlichen Krankenversicherung.

Neues Urteil zur Kostenübernahme in der privaten Krankenversicherung

Freitag Okt 23, 2009
In der privaten Krankenversicherung gibt es ein neues Urteil zur Kostenübernahme. Harzt IV-Empfänger, die privat krankenversichert sind, haben demnach Anspruch auf Zahlung der vollen Beiträge durch die Jobcenter. Bislang haben diese lediglich einen Teil zurück erstattet, da die Kosten im Basistarif der PKV recht hoch sind.

Das Sozialgericht Gelsenkirchen wertete dies jetzt als Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes und hat ein neues Urteil zur Kostenübernahme erwirkt. Jobcenter müssen künftig die vollen Beiträge zur PKV zahlen, da privat Versicherte meist nicht die Möglichkeit haben in die gesetzliche Krankenversicherung zurück zu kehren.

Noch mehr zur privaten Krankenversicherung.

Jeder dritte Versicherte will die Kfz-Versicherung wechseln

Dienstag Okt 20, 2009
Die Wechselbereitschaft der deutschen Auto-Versicherten nimmt auch im Jahr 2009 nicht ab. Ganz im Gegenteil: Jeder Dritte will zu einem neuen Anbieter oder in einen anderen Tarif wechseln. Und das hat seine Gründe.

Auch im Vertragsjahr 2010 besteht zwischen günstigen und teuren Assekuranzen ein großes Preisgefälle, das pro Jahr einige hundert Euro ausmachen kann. Zudem bieten viele Versicherte neue, erweiterte Leistungen an, die in alten Verträgen nicht enthalten sind.

Eine repräsentative Umfrage des IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung hat gezeigt, dass die Wechselbereitschaft der deutschen Auto-Versicherten im Vergleich zum Vorjahr um 67 Prozent gestiegen ist. Durch den daraus resultierenden Preiskampf profitieren Versicherte derzeit von besonders niedrigen Prämien. Der durchschnittliche Beitrag in der Kfz-Haftpflichtversicherung liegt aktuell auf dem Niveau der 1980er Jahre und ist seit 2004 um fast 14 Prozent gefallen.

Alles zur Kfz-Versicherung.

9 Milliarden Defizit in der gesetzlichen Sozialversicherung

Samstag Okt 17, 2009
Die gesetzliche Sozialversicherung rutscht immer weiter ins Minus. Stand im ersten Quartal des Jahres noch ein Defizit von 4,2 Milliarden Euro auf dem Plan, so hat sich dieses mittlerweile mehr als verdoppelt. Steigende Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit haben das größte Minus seit sieben Jahren verursacht: 9,2 Milliarden Euro!

Während sich in der Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung einige Reformen auszuzahlen scheinen, schreibt die Bundesagentur für Arbeit tiefrote Zahlen. Im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2008 sind die Ausgaben um 19,2 Prozent angestiegen. Die Einnahmen sind zeitgleich um 30,6 Prozent geschrumpft. Ein Grund dafür ist die Senkung des Beitragssatzes der Arbeitslosenversicherung zum Jahresanfang.

In der gesetzlichen Krankenversicherung hat vor allem die Festsetzung eines einheitlichen Beitragssatzes von zunächst 15,5 Prozent zu einem Einnahmeplus und einem Überschuss von 1,2 Milliarden Euro.  In der Pflegeversicherung hat die Beitragserhöhung von 1,7 auf 1,95 Prozent ebenfalls zu einem Überschuss geführt. Bei der Rentenversicherung gab es dagegen mehr Ausgaben als Einnahmen.

Alles zur Rentenversicherung.

Hausratversicherung: Hausrat nicht in der Garage aufbewahren

Mittwoch Okt 14, 2009
Wer als Versicherungsnehmer einer Hausratversicherung einen Teil seines Hausrats in einer entfernten Garage aufbewahrt, muss damit rechnen, dass die Versicherung im Falle eines Schadens diesen nicht reguliert. Das hat das Landgericht Dortmund entschieden.

Ausschlaggebend war die Klage eines Versicherungsnehmers, der in seiner ca. 1,2 Kilometer entfernten Garage Teile seines Hausrates gelagert hatte. Im Juli vergangenen Jahres kam es dort zu einem Wassereinbruch, bei dem ein Schaden von insgesamt 7.000 Euro entstand. Der Versicherte wollte, dass seine Versicherung diesen regulieren lässt, bekam jedoch eine Zahlungsverweigerung, da die räumliche Nähe zwischen Wohnung und Garage nicht gegeben sei. Das Gericht war derselben Meinung und wies daraufhin die Klage ab. Als maximale Entfernung wurde eine Distanz von einem Kilometer angegeben.

Versicherte sollten beim Abschluss einer Hausratversicherung deshalb genau nachfragen, ob die eigene Garage in den Versicherungsschutz einbezogen wird oder nicht.

Wichtiges zur Hausratversicherung.

Berufsunfähigkeitsversicherung: Auch für Frauen wichtig

Sonntag Okt 11, 2009
Der Anteil von Frauen, die ihrer bisherigen Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr nachgehen können, ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Jeder vierte Arbeitnehmer ist heute von einem vorzeitigen Aus im Beruf bedroht und sollte dementsprechend vorsorgen.

Denn je später eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen wird, umso schwieriger und teurer wird es. Sind bereits körperliche Beschwerden vorhanden, wirken sich diese nicht nur auf die Gesundheitsprüfung, sondern letzten Endes auch auf die Beitragshöhe aus.

Frauen sind in puncto Berufsunfähigkeit häufig mehrfach belastet. Gesundheitliche Spuren hinterlässt vor allem die Kombination der Faktoren Haushalt, Erziehung und Job. Physische und psychische Erkrankungen führen immer häufiger dazu, dass der gelernte Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann.

Frauen sollten deshalb darauf achten, dass der Berufsunfähigkeitsschutz auch auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Besonders Kindererziehungszeiten sollten berücksichtigt werden.

Mehr zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung.

Die Lebensversicherung leidet unter Wachstumsstörungen

Donnerstag Okt 8, 2009
Glaubt man der Statistik hat jeder deutsche Bundesbürger eine Lebensversicherung. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft weist insgesamt 92,8 Millionen Lebensversicherungen aus, jede zehnte davon ist ein Riester-Vertrag.

Die Zahl der Policen geht seit 2004 allerdings deutlich zurück und auch die Ablaufleistung ist geringer geworden. Grund sind vor allem die sinkenden Zinsen, denn während es in den 90er-Jahren noch eine Nettoverzinsung von 7% gab, erreichen Anlagegelder heute nur noch 3,55% und damit knapp die Hälfte.

Dennoch haben Kapital bildende Lebensversicherungen die vergangenen Monate und die Auswirkungen der Finanzkrise gut überstanden. Für den Versicherungsnehmer bleiben das Kapitalwachstum und eine Sorge weniger, denn die private Altersvorsorge ist nicht gefährdet. Fondssparer können dem nur bedingt zustimmen.

Alles zur Lebensversicherung erfahren.

Deutsche investieren weniger in ihre Altersvorsorge

Montag Okt 5, 2009
Eine repräsentative Umfrage des Forsa-Instituts Berlin unter 800 Deutschen im erwerbsfähigen Alter hat ergeben, dass die Deutschen im Vergleich zum letzten Jahr weniger Geld in ihre Altersvorsorge stecken. Knapp die Hälfte aller Sparer legt nur bis zu 100 Euro im Monat zurück. 2008 haben nur 38 Prozent so wenig gespart.

Ein Viertel aller sparenden Bundesbürger investiert monatlich zwischen 100 und 200 Euro. Nur 18 Prozent sparen pro Monat mehr als 200 Euro. Im Vorjahr waren es noch 25 Prozent, also ein Viertel aller Sparer.

Ausschlaggebend ist vor allem die Wirtschafts-/Finanzkrise.

Alles zur Altersvorsorge.

Die Rechtsschutzversicherung gewinnt an Bedeutung

Freitag Okt 2, 2009
In Zeiten der Finanzkrise ist nicht nur die Wirtschaft gefährdet. Auch Tausende von Arbeitsplätzen hängen in der Luft. Streitigkeiten in Sachen Arbeitsrecht häufen sich deshalb und zeigen, dass eine Rechtsschutzversicherung für jeden Arbeitnehmer sinnvoll ist.

Viele Sachverhalte im Arbeitsrecht sind sehr kompliziert und machen den Gang zum Anwalt beinahe unumgänglich. Allein die Erstberatung kostet allerdings ca. 190 Euro plus Mehrwertsteuer. Wer keine Rechtsschutzversicherung hat, muss die Kosten selber decken und auch für alle weiteren Gerichtsmaßnahmen aufkommen, die zur eigenen Verteidigung notwendig sind. Und das kann teuer werden!

Wer keine Rechtsschutzversicherung hat, dafür aber in einer Gewerkschaft ist, hat gute Möglichkeiten, um sich vor Gericht zu wehren und kann Rechtshilfe in Anspruch nehmen. Alle anderen sollten ein paar Euro jährlich investieren. Man weiß schließlich nie, was kommt!

Die Rechtsschutzversicherung.

Kfz-Versicherung: Für 30 Prozent wird es billiger oder teurer

Dienstag Sep 29, 2009
Jedes Jahr im Herbst beginnt der Preiskampf der Autoversicherer und allein 2008 haben etwa drei Millionen Autobesitzer ihren Anbieter gewechselt. Die Wechsel-Saison 2009 läutet, wie gehabt, der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ein, indem er die Schadenshäufigkeit für rund 19.000 Fahrzeugtypen bekannt gibt.

Die Einstufung erfolgt dann wie folgt: In eine höhere Typklasse kommen all die Modelle, deren Fahrer überdurchschnittlich häufig in Unfälle verwickelt sind. Alle anderen landen in einer niedrigeren Typklasse.  Und je niedriger die Typklasse eines Fahrzeugs, desto günstiger ist die Versicherung. Das gilt sowohl für die Haftpflicht-, Teil- als auch Vollkaskoversicherung. Für 30 Prozent wird es in der Haftpflichtversicherung billiger oder teurer. Für die restlichen 70 Prozent ändert sich nichts.

Wer seinen Anbieter wechseln möchte, hat dazu noch bis zum Jahresende Zeit. Die Kündigung muss allerdings bis Ende November vorliegen. Dennoch ist Vorsicht geboten: Immer mehr Versicherer ändern das Fälligkeits-Datum und machen einen traditionellen Anbieterwechsel somit nicht mehr möglich. Kunden sollten daher ganz genau in die Versicherungspolice schauen.

Alles Wichtige zur Kfz-Versicherung.

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