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Infos rund um Versicherungen
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GKV: Wird 2010 das Jahr der Zusatzbeiträge?

Donnerstag Jan 21, 2010
Schon vor einigen Wochen haben die ersten gesetzlichen Krankenkassen angekündigt, dass sie von ihren Mitgliedern Zusatzbeiträge verlangen müssen. Nun scheint es ernst zu werden, denn die Deutsche BKK hat als Erste einen Zusatzbeitrag für 2010 prophezeit. Kassen wie die DAK oder die AOK könnten schon bald nachziehen.

Derzeit liegt der Beitragssatz bei 14,9 Prozent. Der Zusatzbeitrag darf höchstens ein Prozent des beitragspflichtigen Bruttoeinkommens des Versicherten betragen, maximal bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Wer als Versicherter mehr als 45.000 Euro im Jahr verdient, muss also bald bis zu 37,50 Euro im Monat bzw. 450 Euro im Jahr mehr zahlen. Der Arbeitgeber beteiligt sich an diesen Kosten nicht!

Alles Wichtige zur gesetzlichen Krankenversicherung.

Hausratversicherung bei Scheidung

Samstag Jan 16, 2010
Bei einer Scheidung ist es üblich, dass das Vermögen aufgeteilt wird. Häufig wird aber auch über den Hausrat entschieden und deshalb müssen entsprechende Änderungen an der Hausratversicherung vorgenommen werden. Dabei müssen folgende Dinge beachtet werden:

  • Läuft die Hausratversicherung noch auf den richtigen Versicherungsnehmer?
  • Die Hausratversicherung ist an den Versicherungsort gekoppelt
  • Eine Scheidung berechtigt nicht zur außerordentlichen Kündigung
  • Unter Umständen muss die Versicherungssumme angepasst werden


Nach einer Aufteilung wollen die meisten Versicherungsnehmer ihren Hausrat wieder aufstocken. Die Anpassung der Versicherungssumme sollte deshalb nicht zu früh erfolgen.

Die Hausratversicherung.

Die Gebäudeversicherung in der kalten Jahreszeit

Mittwoch Jan 13, 2010
Draußen herrschen Minusgrade und Schnee und Eis beherrschen das Bild. Die weiße Winterpracht sorgt bei vielen für Begeisterung, hat aber leider auch ihre Schattenseiten. Wer in der kalten Jahreszeit in den Urlaub fährt, sollte als Hauseigentümer alle Heizungsrohre kontrollieren, denn kommt es zu Frostschäden, kann es Ärger mit der Gebäudeversicherung geben.

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Hauseigentümer nicht alle drei Tage ihre Heizung überprüfen müssen. Dies kann individuell geschehen und ist besonders abhängig von Alter und Zustand der Anlage. Wer sich trotzdem absichern will, sollte zusätzlich zur Gebäudeversicherung eine Elementarversicherung abschließen. Diese dehnt den Versicherungsschutz auf Schäden durch Erdfall, Erdrutsch oder Erdbeben, Schneedruck und Lawinen aus und erspart Streitereien vor Gericht.

Wichtiges zur Gebäudeversicherung.

Umdenken bei der Altersvorsorge

Sonntag Jan 10, 2010
Erstmals seit dem 2. Quartal 2008 ist bei den Deutschen die Bereitschaft zur Beschäftigung mit der Altersvorsorge gestiegen. Verantwortlich dafür ist vor allem der Börsenaufschwung. Aus einer Umfrage der Union Investment geht hervor, dass es aktuell 72 Prozent der Anleger für wichtig halten, sich mit der Altersvorsorge zu befassen. Im dritten Quartal 2009 waren es 68 Prozent.

Besonders bei jungen Menschen ist Altersvorsorge ein Thema, auch wenn der Anstieg nur minimal ist. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende von Union Investment, Hans Joachim Reinke, weist darauf hin, dass hier besonders Schulen und Banken handeln müssen, um die große Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis zu minimieren.

Wenig erfolgreich zeigt sich weiterhin die Riester-Rente. Auch acht Jahre nach der Einführung haben knapp 57 der Befragten keinen entsprechenden Vertrag abgeschlossen. Im letzten Quartal waren es noch 59 Prozent. Wenn es nach Reinke geht, nehmen nach wie vor zu wenige junge Sparer die attraktive staatliche Förderung in Anspruch.

Mehr zur Altersvorsorge.

Die geplante Kopfpauschale stellt die GKV auf den Kopf

Donnerstag Jan 7, 2010
Das Gesundheitswesen steht auf wackeligen Beinen. Das dürfte seit den ersten Ankündigungen über Zusatzbeiträge wohl auch der Letzte begriffen haben. Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler plant deswegen eine schrittweise Reform. In Form einer Kopfpauschale.

Diese ist ein einkommensunabhängiger, pauschaler Beitrag, der von den Arbeitnehmern geleistet wird und schon von der großen Koalition geplant war. Er soll an einen staatlich finanzierten Sozialausgleich gekoppelt werden, damit auch sozial schwache Menschen die GKV in Anspruch nehmen können.

Die CSU sieht mit der Kopfpauschale vor allem das Solidarprinzip der Sozialversicherung gefährdet. Die größte Gegenspielerin vom FDP-Gesundheitsminister ist allerdings Birgit Fischer, Chefin der Barmer GEK und Mitglied im Parteivorstand der SPD. Sie rechnet mit mindestens 20 Millionen Euro, die der Staat zusätzlich an Steuergeldern aufbringen müsste. Das sei „unfinanzierbar und ungerecht" so Fischer.

Noch mehr zur gesetzlichen Krankenversicherung.

PKV - Beitragserhöhungen sorgen nicht zwingend für unzufriedene Kunden

Dienstag Dez 22, 2009
Über Beitragserhöhungen freut sich niemand. Weder in der gesetzlichen noch in der privaten Krankenversicherung. Eine Studie der Kölner Beratungs- und Analysehauses MSR Consulting hat jetzt allerdings das Ergebnis hervorgebracht, dass Kunden diese eher hinnehmen, wenn Versicherer eine nachvollziehbare Begründung liefern.

PKV-Kunden, die zu ihrer BAP (Beitragsanpassung) eine passende Begründung erhalten, sind zufriedener (66 Prozent), als diejenigen ohne BAP(57 Prozent). Krankenversicherer sollten im Zuge einer Beitragserhöhung deshalb Fingerspitzengefühl beweisen und Änderungsmitteilungen übersichtlich und verständlich gestalten.

Mehr zur privaten Krankenversicherung.

Ansprüche aus kapitalbildenden Lebensversicherungsverträgen verjähren 2010

Mittwoch Dez 16, 2009
Im kommenden Jahr verjähren Millionen Auszahlungsansprüchen aus Lebensversicherungsverträgen, die vom BGH-Urteil vom 12.10.2005 betroffen sind. Das hängt vor allem damit zusammen, dass bei einer Kündigung/vorzeitigen Beendigung der Beitragszahlung die beitragsfreie Versicherungssumme und der Rückkaufswert zu keiner Zeit auf Null fallen oder einen Mindestbetrag unterschreiten dürfen. Versicherer weisen mindestens die Hälfte des verbleibenden Restbetrags als Rückkaufswert bzw. beitragsfreie Versicherungssumme aus.

Jede zweite Lebensversicherung wird heute vorzeitig gekündigt und viele Versicherungsnehmer erfahren dann erst später, dass bei einer vorzeitigen Kündigung oder Beitragsfreistellung von den gezahlten Beiträgen nichts oder nur ein geringer Teil ausgezahlt bzw. als beitragsfreie Versicherungssumme weitergeführt wurde. Sie müssen also gar nicht die Verluste tragen, die ihnen von den Versicherungsgesellschaften immer verrechnet werden.

Im Herbst 2005 hat der Bundesgerichtshof deshalb eine Berechnungsformel für den Mindestbetrag, auf den Versicherungsnehmer Anspruch haben, entwickelt. Dieser entspricht der Hälfte des „ungezillmerten Deckungskapitals". Ungezillmert bedeutet, dass die Beiträge der ersten Jahre nicht vollständig mit den Abschlusskosten verrechnet werden dürfen.

Wichtiges zur Lebensversicherung.

Altersvorsorge: Defizite bei Selbständigen und Freiberuflern

Donnerstag Dez 10, 2009
Eine repräsentative Forsa-Umfrage zum Thema Basis-Rente zeigt, dass Selbständige und Freiberufler beim Thema Altersvorsorge stark hinterherhinken und sich nicht nur schlecht beraten fühlen, sondern auch als unsicher einschätzen. Bereits im Februar wurde diese Zielgruppe befragt und das Ergebnis war „nicht ausreichend".

Für  Selbständige und Freiberufler spielt die Altersvorsorge eine ganz besonders wichtige Rolle, da sie sich selbst kümmern müssen. Genau hier scheint aber ein großer Beratungsbedarf zu bestehen, denn rund drei Viertel gaben im Rahmen der Befragung an, sich beim Thema Rente schlecht informiert zu fühlen. Etwa die Hälfte schätzte sich selbst als zu unsicher ein.

Alles zum Thema Altersvorsorge.

Gesetzliche Krankenversicherung: Die erste Kasse verlangt Zusatzbeiträge

Montag Dez 7, 2009
Nun ist es also soweit: Die erste große Krankenkasse kommt mit dem Geld aus dem Gesundheitsfonds nicht mehr aus und verlangt von ihren Mitgliedern im neuen Jahr Zusatzbeiträge.

Der Ersatzkassenverbandes (vdek) hat mitgeteilt, dass Mitglieder von Juli bis September 2009 einen Überschuss von 20 Millionen Euro erwirtschaftet haben. Das klingt zwar positiv, sieht man sich aber die Zahlen der DAK an, wird klar, warum sich Mitglieder dort wohl bald auf Zusatzbeiträge einstellen können: Im angegebenen Zeitraum hat die drittgrößte der gesetzlichen Krankenkassen mit einem Minus von 77 Millionen abgeschlossen!

Auch wenn die Barmer Ersatzkasse und die KKH Allianz ein Plus von 17,5 beziehungsweise 11 Millionen Euro vorzuweisen haben - Die gesetzlichen Krankenkassen sitzen alle in einem Boot und kommen mit dem Einheitsbetrag nicht mehr aus. In den nächsten Monaten wird sich das deutlich bemerkbar machen. Nicht nur bei den Mitgliedern der DAK.

Hier gibt's mehr zur gesetzlichen Krankenversicherung.

Feuer in der Hausratversicherung

Dienstag Dez 1, 2009
Brand, Blitzschlag, Explosion, Anprall oder Absturz eines Luftfahrzeuges. All diese Bereiche umfasst der Begriff Feuer in der Hausratversicherung. Doch welche Schäden werden wirklich über die Versicherung reguliert?

Ein Brand ist beispielsweise nur dann versichert, wenn er sich aus eigener Kraft ausbreitet und ein sogenanntes Schadenfeuer entstanden ist.  Eine offene Flamme ist keine Voraussetzung. Auch Blitzschlag ist abgesichert und Überspannungsschäden können durch eine besondere Vereinbarung mit eingeschlossen werden.

Neben einer Explosion zählt auch die Implosion zu den versicherten Gefahren. Folgeschäden sind ebenfalls inbegriffen, denn wenn durch Löschwasser Schäden verursacht werden, kann es teuer werden. Wer eine Hausratversicherung abschließt, sollte sich ganz genau informieren, welche Bereiche in welchem Umfang abgesichert sind!

Wichtiges zur Hausratversicherung.

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