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Virus per Mail verschickt- Haftpflicht zahlt!

Montag Sep 29, 2008
Ohne Computer geht heutzutage eigentlich nichts mehr, in Unternehmen schon gar nicht. Umso ärgerlicher ist es daher, wenn Viren im Umlauf sind und erhebliche Schäden wie Datenverluste oder Komplettabstürze verursachen. PC-Nutzer können aber aufatmen, denn wer ohne sein Wissen per Mail virenversuchte Dateien verbreitet, muss für die Folgen auf Empfänger-Rechnern nicht aufkommen. Das tut die Haftpflicht. Zumindest innerhalb Europas.

Viren sind wie eine Volkskrankheit, sie verbreiten sich in rasender Geschwindigkeit und sind gleichzeitig extrem heimtückisch. Oft merkt der PC-User gar nicht gleich, was er sich da Nettes eingefangen hat. Während sich der Schädling immer tiefer ins Innere des Rechners frisst, zerstört er Daten und springt bei einem internen Netzwerk auch schnell auf andere Computer über. Das kann zu einem Totalausfall führen und wichtige Programme völlig außer Gefecht setzen. Aber wer haftet nun dafür und kommt für die entstandenen Schäden auf? Für viele ist klar: Der Versender der virenbefallenen E-Mail.

Das ist aber falsch, denn Privatpersonen sind über die private Haftpflichtversicherung vor den finanziellen Ansprüchen Geschädigter geschützt. Voraussetzung ist allerdings, dass die schädliche Mail nicht bewusst versendet wurde und der Versender ein aktuelles Anti-Viren-Programm auf seinem Rechner hat.

Alles rund um die Haftpflichtversicherung erfahren.


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