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Schweinegrippe-Impfung – Endlich Einigung

Donnerstag Aug 13, 2009
Seit der Einführung des Gesundheitsfonds müssen gesetzlich Versicherte deutlich tiefer in die Tasche greifen, ohne dafür mehr Leistung zu bekommen. Die Schweinegrippe und die anstehende Impfung scheinen den Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen kurzzeitig aber völlig um den Verstand gebracht zu haben. Da durch die Impfung ein nicht vorhersehbarer Anstieg der Ausgaben zu erwarten ist, forderte der Verband eine Erhöhung der Beiträge.

Eine Forderung, die das Gesundheitsministerium strikt abgelehnt hat. Gesundheitsstaatssekretär Theo Schröder war der Meinung, dass die Kassen über genügend Geld verfügen und auch im ersten Quartal dieses Jahres erneut Überschüsse hatten.

Eine Impfung von rund 25 Millionen Menschen würde ca. 700 Millionen bis eine Milliarde kosten. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen wollte das Geld entweder aus dem Steuertopf oder über höhere Beiträge eintreiben und warnte vor Verwaltungskosten von bis zu 215 Millionen Euro, wenn Risikopatienten ausfindig gemacht werden müssten.

Heute haben sich Bundesregierung und Kassen nun auf die Kostenverteilung für die geplante Impfkampagne geeinigt und beschlossen, dass die Krankenkassen die Kosten für maximal 50 Prozent der Bevölkerung übernehmen. Um Zusatzbelastungen für den Bürger zu vermeiden, müsse zur Not ein Teil der Impfkosten aus Steuermitteln bereitgestellt werden.

Mehr zur gesetzlichen Krankenversicherung.


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