GKV: Mehrbelastungen für 2010
Posted by linda | Under Gesetzliche Krankenversicherung Montag Nov 16, 2009
In der gesetzlichen Krankenversicherung hat sich ein neues Finanzloch aufgetan: Säumige Mitglieder haben Beitragsschulden in Höhe von 630 Millionen Euro angehäuft und für 2010 wird deshalb mit Mehrbelastungen gerechnet. Der Albtraum nimmt kein Ende.
Die hohen Ausstände sind vor allem auf die allgemeine Versicherungspflicht zurückzuführen, die im Zuge der Gesundheitsreform vor zwei Jahren festgelegt wurde. Hinzu kommen die Rückkehr von 102.000 ehemals Nichtversicherten, die immerhin 198,4 der 630 Millionen ausmachen und Freiwillig Versicherte, die ihrer Beitragspflicht nicht nachkommen wollen oder können.
Für die Beitragsschulden im Bereich der privaten Krankenversicherung liegen derzeit noch keine Zahlen vor. Bekannt ist nur, dass die PKV lediglich 5.415 Rückkehrer zu verzeichnen hatte.
Der Vorstandschef der Barmer Ersatzkasse, Johannes Vöcking, rechnet für 2010 deshalb mit rund acht Millionen Euro Mehrbelastung für das Gesundheitssystem, wobei seine Kasse explizit auf Zusatzbeiträge verzichten will. Nur wie lange noch? Die Finanzschlinge der GKV zieht sich immer mehr zu.
Die gesetzliche Krankenversicherung.
Die hohen Ausstände sind vor allem auf die allgemeine Versicherungspflicht zurückzuführen, die im Zuge der Gesundheitsreform vor zwei Jahren festgelegt wurde. Hinzu kommen die Rückkehr von 102.000 ehemals Nichtversicherten, die immerhin 198,4 der 630 Millionen ausmachen und Freiwillig Versicherte, die ihrer Beitragspflicht nicht nachkommen wollen oder können.
Für die Beitragsschulden im Bereich der privaten Krankenversicherung liegen derzeit noch keine Zahlen vor. Bekannt ist nur, dass die PKV lediglich 5.415 Rückkehrer zu verzeichnen hatte.
Der Vorstandschef der Barmer Ersatzkasse, Johannes Vöcking, rechnet für 2010 deshalb mit rund acht Millionen Euro Mehrbelastung für das Gesundheitssystem, wobei seine Kasse explizit auf Zusatzbeiträge verzichten will. Nur wie lange noch? Die Finanzschlinge der GKV zieht sich immer mehr zu.
Die gesetzliche Krankenversicherung.