Die geplante Kopfpauschale stellt die GKV auf den Kopf
Posted by linda | Under Gesetzliche Krankenversicherung Donnerstag Jan 7, 2010
Das Gesundheitswesen steht auf wackeligen Beinen. Das dürfte seit den ersten Ankündigungen über Zusatzbeiträge wohl auch der Letzte begriffen haben. Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler plant deswegen eine schrittweise Reform. In Form einer Kopfpauschale.
Diese ist ein einkommensunabhängiger, pauschaler Beitrag, der von den Arbeitnehmern geleistet wird und schon von der großen Koalition geplant war. Er soll an einen staatlich finanzierten Sozialausgleich gekoppelt werden, damit auch sozial schwache Menschen die GKV in Anspruch nehmen können.
Die CSU sieht mit der Kopfpauschale vor allem das Solidarprinzip der Sozialversicherung gefährdet. Die größte Gegenspielerin vom FDP-Gesundheitsminister ist allerdings Birgit Fischer, Chefin der Barmer GEK und Mitglied im Parteivorstand der SPD. Sie rechnet mit mindestens 20 Millionen Euro, die der Staat zusätzlich an Steuergeldern aufbringen müsste. Das sei „unfinanzierbar und ungerecht" so Fischer.
Noch mehr zur gesetzlichen Krankenversicherung.
Diese ist ein einkommensunabhängiger, pauschaler Beitrag, der von den Arbeitnehmern geleistet wird und schon von der großen Koalition geplant war. Er soll an einen staatlich finanzierten Sozialausgleich gekoppelt werden, damit auch sozial schwache Menschen die GKV in Anspruch nehmen können.
Die CSU sieht mit der Kopfpauschale vor allem das Solidarprinzip der Sozialversicherung gefährdet. Die größte Gegenspielerin vom FDP-Gesundheitsminister ist allerdings Birgit Fischer, Chefin der Barmer GEK und Mitglied im Parteivorstand der SPD. Sie rechnet mit mindestens 20 Millionen Euro, die der Staat zusätzlich an Steuergeldern aufbringen müsste. Das sei „unfinanzierbar und ungerecht" so Fischer.
Noch mehr zur gesetzlichen Krankenversicherung.