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Wechsel in die PKV will gut überlegt sein

Samstag Jan 31, 2009
Individuelle Leistungen, Chefarztbehandlungen, Beitragsrückerstattung oder Kosten für Heilpraktikerleistungen zählen zu den großen Vorteilen der Privaten Krankenversicherung. Wer von der GKV in die PKV wechseln will, sollte sich diesen Schritt dennoch ganz genau überlegen, denn ein Wechsel muss sich nicht immer rechnen.

In jungen Jahren sind die umfangreichen Leistungen der privaten Krankenversicherung durchaus verlockend, aber jeder, der wechseln möchte, sollte sich auch über seine Zukunftspläne Gedanken machen. Denn während in der GKV beispielsweise Frau und Kinder mitversichert sind, ist dies in der PKV nicht der Fall. Dort erhält zwar jeder einen individuellen Tarif, muss dafür aber auch selbst aufkommen. Ein teures Vergnügen.

Besonders für ältere Menschen ist ein Wechsel nicht immer vorteilhaft, da es aufgrund des Gesundheitszustandes zu teuren Risikozuschlägen kommen kann. Es sollte sich also jeder genau informieren und dann prüfen, ob der Schritt in die PKV wirklich hilfreich ist.

Weiteres zur privaten Krankenversicherung.

Privat-Versicherte fühlen sich benachteiligt

Freitag Jan 16, 2009
Die geplanten Steuerzuschüsse zur Senkung des Beitragssatzes der gesetzlichen Krankenkassen werden von der privaten Krankenversicherung stark kritisiert. Der Beschluss grenze Millionen PKV-Versicherte aus und verzerre den Wettbewerb, so PKV-Verbandschef Reinhold Schulte. Außerdem würden privat Versicherte bereits bei der Finanzierung der beitragsfreien Mitversicherung von Kindern benachteiligt werden. Mit diesen Vorwürfen beschäftigt sich nun aktuell das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe.

Schuld an der Aufregung ist das taufrische Konjunkturpaket II, das von der Bundesregierung beschlossen wurde und in der gesetzlichen Krankenversicherung eine Senkung des Beitragssatzes um 0,6 Prozentpunkte auf 14,9 % vorsieht. Privat Versicherte werden von dieser Förderung ausgenommen. Der Vorstand der DKV ist deswegen der Meinung man solle den Steuerzuschuss auch privat Versicherten gewähren, indem beispielsweise die Mitversicherung von Kinder bezuschusst wird.

Mehr zur privaten Krankenversicherung.

Die private Krankenversicherung und der Gesundheitsfonds

Samstag Nov 29, 2008
Nicht nur für gesetzlich Versicherte weht ab 2009 ein anderer Wind, auch Privatversicherte müssen Änderungen hinnehmen. Der Rückgang der abgeschlossenen Neuversicherung zeigt schon jetzt, welche Auswirkungen die Gesundheitsreform haben wird. Die Einführung des Gesundheitsfonds sorgt für eine veränderte Wettbewerbssituation, schließlich gilt für die GKV ein einheitlicher Beitragssatz. Künftig konkurrieren Krankenkassen und PKV-Versicherer nur noch im Rahmen des Zusatzbeitrags.

Zum 1. Januar 2009 wird in der PKV ein neuer Basistarif eingeführt und dieser könnte die Versicherung teurer machen. Versicherungswillige werden unter bestimmten Voraussetzungen ohne Gesundheitsprüfung aufgenommen. Die Leistungen des neuen Basistarifs gleichen dabei denen der gesetzlichen Krankenversicherung. Für individuelle Prämien gibt es einen Höchstbetrag. Kann ein Kunde nicht zahlen, wird seine Prämie, auf Kosten anderer privat Versicherter, halbiert.

Momentan haben privat Versicherte keine Möglichkeit zu einem Kassenwechsel, denn da die Alterungsrückstellung nicht mitgenommen werden kann, wäre die Versicherungsprämie bei einem neuem Anbieter utopisch. Da soll sich mit der Einführung des Gesundheitsfonds nun ändern. Bis zum 30. Juni 2009 haben Versicherte der PKV das Recht sich für einen anderen privaten Anbieter zu entscheiden und einen Teil ihrer Altersrückstellung mitzunehmen. Gewechselt wird dann in den Basistarif des neuen Versicherers. Wem das nicht reicht, der muss mehr löhnen. Das individuelle Versicherungsrisiko ist entscheiden für die Höhe der Prämie.

Noch mehr über die private Krankenversicherung.

Private Krankenversicherung wird 2009 teurer

Donnerstag Okt 23, 2008
Nicht nur gesetzlich Versicherte müssen sich im neuen Jahr warm anziehen, auch Privatpatienten geht es an den Kragen oder besser gesagt ans Portemonnaie. Neukunden, die 2009 zur PKV wechseln wollen, müssen sich auf einen Kostenanstieg von durchschnittlich 15 % gefasst machen. Die private Krankenversicherung wird teurer

Ausschlaggebend dafür ist aber nicht nur die Gesundheitsreform, die ab dem 01.01.2009 greift und auch die Kosten für die GKV deutlich nach oben treiben wird, sondern auch die neue Freiheit der Altersrückstellung bei einem Anbieterwechsel, die gegenfinanziert werden muss.  Kritik hagelt es vor allem für den neuen Basistarif bei den privaten Kassen, der kostenmäßig auf den Höchstsatz zur GKV beschränkt sein soll, dafür aber nur vergleichbare  Leistungen bietet. Für einen reduzierten Leistungsumfang müssen Privatversicherte in Zukunft also auch noch mehr bezahlen

Da fragt man sich doch, ob sich das deutsche Gesundheitswesen irgendwann überhaupt noch mal erholen wird, oder ob die Kostenlawine unaufhörlich weiterrollt. Bei der aktuellen demographischen Entwicklung kann man sich die Antwort fast schon denken

Alle Informationen zur privaten Krankenversicherung

Krankenversicherungsarten der privaten Krankenversicherung

Donnerstag Sep 18, 2008
Bei einer privaten Krankenversicherung werden nicht nur individuelle Leistungen unterschieden, sondern auch verschiedene Krankenversicherungsarten. Patienten erster Klasse können zwischen Voll-, Teil- und Zusatzversicherung wählen.

Eine Vollversicherung umfasst Leistungen für ambulante, stationäre und zahnärztliche Versorgung. Als Versicherter könnt Ihr in diesem Rahmen zwischen unterschiedlichen Tarifen und Tarifstufen wählen, Euren Versicherungsschutz also individuell gestalten. Ihr genießt die Vorteile als Privatpatient z. B. bei der Zuzahlungsfreiheit oder der freien Wahl eines Krankenhauses und könnt somit völlig gelassen sein. Ihr könnt die Vollversicherung allerdings nur in Anspruch nehmen, wenn Ihr in der gesetzlichen Krankenversicherung nicht versicherungspflichtig, also beispielsweise Selbständiger oder Freiberufler seid.

Die Teilversicherung kommt vor allem bei Beamten, die Anspruch auf Beihilfe durch ihren Dienstherrn haben, zum Tragen und sichert einen Anteil der Krankheitskosten ab. Sie beinhaltet Leistungen für ambulante oder stationäre Behandlungen. Ergänzungsleistungen können entweder als selbständige oder unselbständige Teilversicherung abgeschlossen werden.

Die Zusatzversicherung ist dagegen die richtige Alternative für alle, die nicht vollständig in die private Krankenversicherung wechseln können. Denn damit können spezielle Einzel-Risiken zusätzlich privat abgesichert werden. Dies bringt schon bei einem Krankenhausaufenthalt Vorteile mit sich, weil Ihr nach der privaten Gebührenordnung der Ärzte behandelt werdet und Euch bundesweit in jede öffentliche Klinik einweisen lassen könnt.

Alles zur privaten Krankenversicherung

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