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Wird die PKV zur günstigeren Alternative für die GKV?

Montag Feb 8, 2010
Die Lage in der gesetzlichen Krankenversicherung verschlechtert sich immer mehr und seitdem erste Kassen angekündigt haben, den Maximalbetrag und nicht nur 8 Euro im Monat an Zusatzbeiträgen verlangen zu wollen, herrscht eine regelrechte Kassenflucht. Während Pflichtversicherte kaum eine Wahl haben und den Zusatzbeiträgen höchstens noch für eine gewisse Zeit entkommen können, haben Freiwillig Versicherte die Möglichkeit in die PKV zu wechseln und sich nach ihren Bedürfnissen zu versichern.

Einziger Nachteil: Die Wechselregeln! Angestellte müssen bisher mindestens drei Jahre lang mehr als 49.950 Euro verdient haben, wenn sie wechseln wollen. Die private Krankenversicherung hofft, dass sich dies bald ändert und ein Wechsel bereits beim einmaligen Überschreiten dieser Grenze möglich ist.

Wichtiges zur PKV.

Privat krankenversicherte Kinder müssen nach einer Scheidung nicht wechseln

Samstag Jan 30, 2010
Nach einer Scheidung müssen privat versicherte Kinder nicht in die gesetzliche Krankenkasse wechseln, auch wenn der unterhaltspflichtige Vater dagegen ist. Das geht aus einem Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Koblenz hervor. Für Kinder sollen die gewohnten Verhältnisse möglichst beibehalten werden.

Wenn das Kind seit der Geburt und bis zur Scheidung privat krankenversichert war, zählt die PKV zum angemessenen Unterhalt und der zur Zahlung verpflichtete Vater muss die Beitragszahlung übernehmen. Zusätzlich zum Regelunterhalt.

Dem Urteil war die Zahlungsklage einer geschiedenen Frau gegen ihren Ex-Mann vorausgegangen, der sich geweigert hatte, die Kosten für die private Krankenversicherung des zehnjährigen Sohnes in Höhe von rund 180 Euro monatlich zu übernehmen.

Mehr zur privaten Krankenversicherung.

PKV - Beitragserhöhungen sorgen nicht zwingend für unzufriedene Kunden

Dienstag Dez 22, 2009
Über Beitragserhöhungen freut sich niemand. Weder in der gesetzlichen noch in der privaten Krankenversicherung. Eine Studie der Kölner Beratungs- und Analysehauses MSR Consulting hat jetzt allerdings das Ergebnis hervorgebracht, dass Kunden diese eher hinnehmen, wenn Versicherer eine nachvollziehbare Begründung liefern.

PKV-Kunden, die zu ihrer BAP (Beitragsanpassung) eine passende Begründung erhalten, sind zufriedener (66 Prozent), als diejenigen ohne BAP(57 Prozent). Krankenversicherer sollten im Zuge einer Beitragserhöhung deshalb Fingerspitzengefühl beweisen und Änderungsmitteilungen übersichtlich und verständlich gestalten.

Mehr zur privaten Krankenversicherung.

PKV – Neue Pflichtversicherungsgrenze

Sonntag Nov 1, 2009
Der schwarz-gelbe Streit um das Gesundheitssystem dauert an. Während die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte auf Eis gelegt wurde, steht fest, dass der Wechsel in die private Krankenversicherung künftig einfacher werden soll.

Bisher gab es in der PKV eine 3-Jahres-Regel. Nur, wer drei Jahre hintereinander über die Pflichtversicherungsgrenze von 48.600 Euro/Jahr gekommen ist, konnte von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung wechseln. Jetzt wurde Versicherungspflichtgrenze für das Jahr 2010 auf 49.950 Euro erhöht. Ein Anstieg um 2,8 Prozent.

Die dreijährige Wartefrist ist im Jahr 2007 von der großen Koalition eingeführt wurden. Zuvor lag die Beschränkung bei nur einem Jahr.

Noch mehr zur PKV.

Neues Urteil zur Kostenübernahme in der privaten Krankenversicherung

Freitag Okt 23, 2009
In der privaten Krankenversicherung gibt es ein neues Urteil zur Kostenübernahme. Harzt IV-Empfänger, die privat krankenversichert sind, haben demnach Anspruch auf Zahlung der vollen Beiträge durch die Jobcenter. Bislang haben diese lediglich einen Teil zurück erstattet, da die Kosten im Basistarif der PKV recht hoch sind.

Das Sozialgericht Gelsenkirchen wertete dies jetzt als Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes und hat ein neues Urteil zur Kostenübernahme erwirkt. Jobcenter müssen künftig die vollen Beiträge zur PKV zahlen, da privat Versicherte meist nicht die Möglichkeit haben in die gesetzliche Krankenversicherung zurück zu kehren.

Noch mehr zur privaten Krankenversicherung.

Diskussion über die Auflösung der privaten Krankenversicherung

Dienstag Sep 8, 2009
Der Wahlkampf 2009 nimmt immer skurrilere Ausmaße an. Nachdem Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt erst kürzlich mit ihrer Firmenwagen-Affäre für Aufsehen gesorgt hat, bereitet sie nun den nächsten Coup vor: Sie soll ein Guthaben in Auftrag gegeben haben, das klären soll, ob die private Krankenversicherung überhaupt noch ein sinnvoller Bestandteil des deutschen Gesundheitssystems ist.

Die von Frau Schmidt maßgeblich mitgestaltete Gesundheitsreform und der Gesundheitsfonds werden nämlich von massiven Ausgaben, der Wirtschaftskrise und dem demografischen Wandel bedroht. Deshalb sollen jetzt alle privaten Anbieter vom Markt gefegt und das System auf eine tragende Säule, die gesetzliche Krankenversicherung, umgekrempelt werden. So stellt es sich zumindest Frau Schmidt vor. Ein Plan, der nicht neu ist, denn die Vereinheitlichung des Systems war bereits Gesprächsthema.

Anbieter privater Krankenversicherungen schlagen allerdings Alarm, da sie die Zerstörung ihrer Geschäftsgrundlage fürchten.

Wichtiges zur privaten Krankenversicherung.

Der PKV-Verband steigt aus dem Projekt Gesundheitskarte aus

Sonntag Jul 12, 2009
Die Kosten für die elektronische Gesundheitskarte scheinen nahezu zu explodieren. Statt 1,4  Milliarden sind derzeit bereits 5 Milliarden Euro im Gespräch. Gematik, die für die Gesundheitskarte zuständige Gesellschaft, rechnet im schlimmsten Fall sogar mit bis zu 14,1 Milliarden Euro. Der Verband der Privaten Krankenversicherungen hat deshalb bereits die Notbremse gezogen und seinen Rückzug aus dem Projekt erklärt.

Grund für den Ausstieg des PKV-Verbands sind vor allem ungeklärte Finanzierungsfragen, denn Ärzte, Zahnärzte und Kliniken sind bislang nicht verpflichtet die Karte auch von Privatpatienten anzunehmen. Verbands-Direktor Volker Leienbach kritisierte, dass der Erfolg der Karte damit „einzig vom guten Willen der Leistungserbringer abhänge" und die Ausgaben der PKV unter diesen Umständen nicht zu verantworten seien. Solange es keine Investitionssicherheit gibt, werde sich der Verband weder an den Kosten zum Aufbau der Infrastruktur, noch an der Herausgabe weiterer Gesundheitskarten für Testmaßnahmen beteiligen.

Mehr über die PKV.

Beschwerden über die PKV häufen sich

Dienstag Apr 21, 2009
Wie der Focus berichtet, reichten im vergangenen Jahr gut 4400 Versicherte Beschwerde beim zuständigen Ombudsmann Helmut Müller ein. Das sind zehn Prozent mehr als im Vorjahr, sicher aber weniger als für das aktuelle Jahr 2009, denn die Einführung des Gesundheitsfonds und des Basistarifs in der PKV haben vom ersten Tag an für Kritik gesorgt. Und all das ist auch durchaus nachvollziehbar.

Immer mehr Privatpatienten fühlen sich abgezockt und streiten mit ihrer Kasse darüber, ob Leistungen medizinisch notwendig sind oder nicht. Im Gegensatz zu GKV-Versicherten erhalten sie zwar eine genaue Auflistung aller Leistungen, können die einzelnen Posten aber dennoch nicht vollständig nachvollziehen.

Klar ist nur: Da der Kostendruck steigt, sind Kontrollen ob der medizinischen Notwenigkeit von Leistungen immer notwendiger und auch angebracht. Viele PKV-Versicherte haben das Gefühl, dass die Behandlung von Kassenpatienten für Ärzte mehr und mehr unrentabel wird und sie deshalb bei den Privatpatienten abkassieren.

Alles Weitere zur privaten Krankenversicherung.

Lohnt sich ein Wechsel in die PKV noch?

Dienstag Mrz 10, 2009
Die Veränderungen im Gesundheitswesen machen auch vor der privaten Krankenversicherung nicht Halt. Nach der Einführung des neuen Basistarifs fragen sich allerdings viele, wie lohnenswert ein Wechsel in die PKV eigentlich noch ist.

Der neue Basistarif der privaten Krankenversicherung gleicht vom Leistungsumfang der GKV und darf deren Höchstbeitrag auch nicht übersteigen. Er bietet wenig Leistung für viel Geld und ist damit weder für freiwillig gesetzlich Versicherte noch für bereits privat Versicherte interessant. Wer sich privat versichern will, sollte sich nach preis- und leistungsstärkeren Tarifen umsehen.

Auch Stiftung Warentest hat sich bei der Antwort nach der Frage, für wen sich der Basistarif überhaupt lohnt, schlau gemacht und verrät, für wen ein Wechsel sinnvoll ist. Denn die Pflicht zur Krankenversicherung, die in Deutschland seit Anfang 2009 gilt, zwingt nun auch Selbständige zu einem entsprechenden Vertrag. Da viele sich dies aber nicht leisten können, übernehmen Sozialämter oder die Bundesagentur einen Teil der Kosten.

Mehr über das Ergebnis der Stiftung Warentest.

Der neue Basistarif in der PKV

Donnerstag Feb 12, 2009
Seit dem 01.01.2009 gibt es in der privaten Krankenversicherung einen neuen Basistarif, der in seinem Leistungsumfang dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung ähnelt und den Höchstbeitrag der GKV nicht überschreiten darf. Versicherte können seit Beginn des Jahres unter erleichterten Bedingungen den Versicherungsanbieter wechseln, da die Altersrückstellung einfach mitgenommen werden kann.

Allerdings ist nicht nur der Tarif neu, sondern auch die Anforderungen für einen Wechsel in die PKV haben sich geändert. Der Gesundheitszustand spielt seit dem 1. Januar 2009 keine Rolle mehr (Kontrahierungszwang), wichtig sind nur noch Eintrittsalter und Geschlecht. Alle, die freiwillig gesetzlich versichert sind, können nach Beendigung der Versicherungspflicht innerhalb von bis zu 6 Monaten in den neuen Basistarif wechseln, der den bisherigen Standardtarif ersetzt.

Kurz zusammengefasst heißt das: Jeder, der seit dem 01.01.2009 einen Neuvertrag bei einer privaten Krankenversicherung abgeschlossen hat, erhält ein Wechselrecht in den Basistarif jeder anderen PKV. Wer bereits eine private Krankenversicherung besitzt, kann bis zum 30.06.2009 in den Basistarif einer Krankenversicherung nach Wahl wechseln, nach Ablauf der vorgegebenen 6 Monate aber nur noch in den Basistarif der eigenen PKV.

Wichtiges zur privaten Krankenversicherung.

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