Der Leiter des Instituts für Gesundheitsökonomik in München, Günter Neubauer, hat ein Modell für die Gesundheitsprämie vorgeschlagen: Eine dreistufige Beitragspauschale!
Derzeit läuft es so, dass die gesetzliche Krankenversicherung sich aus den monatlichen Arbeitseinkommen bis 3750 Euro finanziert. Da alles, was darüber liegt, nicht erfasst wird, wird die Kluft zwischen den Einnahmen und Ausgaben der GKV immer größer. Es ist also wichtig, dass alle Bürger und auch alle Einkommen zur Finanzierung herangezogen werden und die Gesundheits- von den Arbeitskosten abgekoppelt werden.
Wenn es nach Neubauers Berechnungen geht, liegt ein kassenspezifischer pauschalierter Versichertenbeitrag derzeit bei etwa 130 Euro pro Monat. Damit ein Sozialausgleich geschaffen wird, könnte die Versichertenpauschale in drei Stufen gegliedert werden, bei der Rentner und Geringverdiener 80 Euro zahlen, Normalverdienende 140 Euro und Besserverdienende um die 200 Euro.
Ob die kassenspezifischen pauschalisierten Beiträge für gesetzlich Krankenversicherte wirklich eine Lösung wären? Der Leiter der TK-Landesvertretung, Christian Bredl, hat bereits Zustimmung signalisiert.
Alles zur GKV.
GKV: Ist die dreistufige Beitragspauschale eine Lösung?
Posted by linda | Under Gesetzliche Krankenversicherung Sonntag Feb 14, 2010Austrittswelle in der GKV
Posted by linda | Under Gesetzliche Krankenversicherung Freitag Feb 5, 2010
Nach der Einführung des Gesundheitsfonds und der Ankündigung von Zusatzbeiträgen rollt auf die gesetzlichen Krankenkassen jetzt eine regelrechte Austrittswelle zu. Von der DAK haben sich bereits 5300 Mitglieder verabschiedet, bei der Betriebskrankenkasse Deutsche BKK sind es rund 1000.
Nachdem erste Kassen bereits angekündigt hatten, einen Pauschalbetrag von acht Euro im Monat erheben zu wollen, wollen Einzelne sogar noch weiter gehen und ein Prozent des beitragspflichtigen Einkommens einfordern. Das wären dann bis zu 37,50 Euro im Monat. Bei diesen Preisunterschieden ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis eine regelrechte Kassenflucht ausbricht. Diese wird allerdings auch nichts bringen, denn es ist absehbar, dass in naher Zukunft alle gesetzlichen Kassen Zusatzbeiträge erheben werden.
Die gesetzliche Krankenversicherung.
Nachdem erste Kassen bereits angekündigt hatten, einen Pauschalbetrag von acht Euro im Monat erheben zu wollen, wollen Einzelne sogar noch weiter gehen und ein Prozent des beitragspflichtigen Einkommens einfordern. Das wären dann bis zu 37,50 Euro im Monat. Bei diesen Preisunterschieden ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis eine regelrechte Kassenflucht ausbricht. Diese wird allerdings auch nichts bringen, denn es ist absehbar, dass in naher Zukunft alle gesetzlichen Kassen Zusatzbeiträge erheben werden.
Die gesetzliche Krankenversicherung.
GKV: Wird 2010 das Jahr der Zusatzbeiträge?
Posted by linda | Under Gesetzliche Krankenversicherung Donnerstag Jan 21, 2010
Schon vor einigen Wochen haben die ersten gesetzlichen Krankenkassen angekündigt, dass sie von ihren Mitgliedern Zusatzbeiträge verlangen müssen. Nun scheint es ernst zu werden, denn die Deutsche BKK hat als Erste einen Zusatzbeitrag für 2010 prophezeit. Kassen wie die DAK oder die AOK könnten schon bald nachziehen.
Derzeit liegt der Beitragssatz bei 14,9 Prozent. Der Zusatzbeitrag darf höchstens ein Prozent des beitragspflichtigen Bruttoeinkommens des Versicherten betragen, maximal bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Wer als Versicherter mehr als 45.000 Euro im Jahr verdient, muss also bald bis zu 37,50 Euro im Monat bzw. 450 Euro im Jahr mehr zahlen. Der Arbeitgeber beteiligt sich an diesen Kosten nicht!
Alles Wichtige zur gesetzlichen Krankenversicherung.
Derzeit liegt der Beitragssatz bei 14,9 Prozent. Der Zusatzbeitrag darf höchstens ein Prozent des beitragspflichtigen Bruttoeinkommens des Versicherten betragen, maximal bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Wer als Versicherter mehr als 45.000 Euro im Jahr verdient, muss also bald bis zu 37,50 Euro im Monat bzw. 450 Euro im Jahr mehr zahlen. Der Arbeitgeber beteiligt sich an diesen Kosten nicht!
Alles Wichtige zur gesetzlichen Krankenversicherung.
Die geplante Kopfpauschale stellt die GKV auf den Kopf
Posted by linda | Under Gesetzliche Krankenversicherung Donnerstag Jan 7, 2010
Das Gesundheitswesen steht auf wackeligen Beinen. Das dürfte seit den ersten Ankündigungen über Zusatzbeiträge wohl auch der Letzte begriffen haben. Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler plant deswegen eine schrittweise Reform. In Form einer Kopfpauschale.
Diese ist ein einkommensunabhängiger, pauschaler Beitrag, der von den Arbeitnehmern geleistet wird und schon von der großen Koalition geplant war. Er soll an einen staatlich finanzierten Sozialausgleich gekoppelt werden, damit auch sozial schwache Menschen die GKV in Anspruch nehmen können.
Die CSU sieht mit der Kopfpauschale vor allem das Solidarprinzip der Sozialversicherung gefährdet. Die größte Gegenspielerin vom FDP-Gesundheitsminister ist allerdings Birgit Fischer, Chefin der Barmer GEK und Mitglied im Parteivorstand der SPD. Sie rechnet mit mindestens 20 Millionen Euro, die der Staat zusätzlich an Steuergeldern aufbringen müsste. Das sei „unfinanzierbar und ungerecht" so Fischer.
Noch mehr zur gesetzlichen Krankenversicherung.
Diese ist ein einkommensunabhängiger, pauschaler Beitrag, der von den Arbeitnehmern geleistet wird und schon von der großen Koalition geplant war. Er soll an einen staatlich finanzierten Sozialausgleich gekoppelt werden, damit auch sozial schwache Menschen die GKV in Anspruch nehmen können.
Die CSU sieht mit der Kopfpauschale vor allem das Solidarprinzip der Sozialversicherung gefährdet. Die größte Gegenspielerin vom FDP-Gesundheitsminister ist allerdings Birgit Fischer, Chefin der Barmer GEK und Mitglied im Parteivorstand der SPD. Sie rechnet mit mindestens 20 Millionen Euro, die der Staat zusätzlich an Steuergeldern aufbringen müsste. Das sei „unfinanzierbar und ungerecht" so Fischer.
Noch mehr zur gesetzlichen Krankenversicherung.
Gesetzliche Krankenversicherung: Die erste Kasse verlangt Zusatzbeiträge
Posted by linda | Under Gesetzliche Krankenversicherung Montag Dez 7, 2009
Nun ist es also soweit: Die erste große Krankenkasse kommt mit dem Geld aus dem Gesundheitsfonds nicht mehr aus und verlangt von ihren Mitgliedern im neuen Jahr Zusatzbeiträge.
Der Ersatzkassenverbandes (vdek) hat mitgeteilt, dass Mitglieder von Juli bis September 2009 einen Überschuss von 20 Millionen Euro erwirtschaftet haben. Das klingt zwar positiv, sieht man sich aber die Zahlen der DAK an, wird klar, warum sich Mitglieder dort wohl bald auf Zusatzbeiträge einstellen können: Im angegebenen Zeitraum hat die drittgrößte der gesetzlichen Krankenkassen mit einem Minus von 77 Millionen abgeschlossen!
Auch wenn die Barmer Ersatzkasse und die KKH Allianz ein Plus von 17,5 beziehungsweise 11 Millionen Euro vorzuweisen haben - Die gesetzlichen Krankenkassen sitzen alle in einem Boot und kommen mit dem Einheitsbetrag nicht mehr aus. In den nächsten Monaten wird sich das deutlich bemerkbar machen. Nicht nur bei den Mitgliedern der DAK.
Hier gibt's mehr zur gesetzlichen Krankenversicherung.
Der Ersatzkassenverbandes (vdek) hat mitgeteilt, dass Mitglieder von Juli bis September 2009 einen Überschuss von 20 Millionen Euro erwirtschaftet haben. Das klingt zwar positiv, sieht man sich aber die Zahlen der DAK an, wird klar, warum sich Mitglieder dort wohl bald auf Zusatzbeiträge einstellen können: Im angegebenen Zeitraum hat die drittgrößte der gesetzlichen Krankenkassen mit einem Minus von 77 Millionen abgeschlossen!
Auch wenn die Barmer Ersatzkasse und die KKH Allianz ein Plus von 17,5 beziehungsweise 11 Millionen Euro vorzuweisen haben - Die gesetzlichen Krankenkassen sitzen alle in einem Boot und kommen mit dem Einheitsbetrag nicht mehr aus. In den nächsten Monaten wird sich das deutlich bemerkbar machen. Nicht nur bei den Mitgliedern der DAK.
Hier gibt's mehr zur gesetzlichen Krankenversicherung.
GKV: Mehrbelastungen für 2010
Posted by linda | Under Gesetzliche Krankenversicherung Montag Nov 16, 2009
In der gesetzlichen Krankenversicherung hat sich ein neues Finanzloch aufgetan: Säumige Mitglieder haben Beitragsschulden in Höhe von 630 Millionen Euro angehäuft und für 2010 wird deshalb mit Mehrbelastungen gerechnet. Der Albtraum nimmt kein Ende.
Die hohen Ausstände sind vor allem auf die allgemeine Versicherungspflicht zurückzuführen, die im Zuge der Gesundheitsreform vor zwei Jahren festgelegt wurde. Hinzu kommen die Rückkehr von 102.000 ehemals Nichtversicherten, die immerhin 198,4 der 630 Millionen ausmachen und Freiwillig Versicherte, die ihrer Beitragspflicht nicht nachkommen wollen oder können.
Für die Beitragsschulden im Bereich der privaten Krankenversicherung liegen derzeit noch keine Zahlen vor. Bekannt ist nur, dass die PKV lediglich 5.415 Rückkehrer zu verzeichnen hatte.
Der Vorstandschef der Barmer Ersatzkasse, Johannes Vöcking, rechnet für 2010 deshalb mit rund acht Millionen Euro Mehrbelastung für das Gesundheitssystem, wobei seine Kasse explizit auf Zusatzbeiträge verzichten will. Nur wie lange noch? Die Finanzschlinge der GKV zieht sich immer mehr zu.
Die gesetzliche Krankenversicherung.
Die hohen Ausstände sind vor allem auf die allgemeine Versicherungspflicht zurückzuführen, die im Zuge der Gesundheitsreform vor zwei Jahren festgelegt wurde. Hinzu kommen die Rückkehr von 102.000 ehemals Nichtversicherten, die immerhin 198,4 der 630 Millionen ausmachen und Freiwillig Versicherte, die ihrer Beitragspflicht nicht nachkommen wollen oder können.
Für die Beitragsschulden im Bereich der privaten Krankenversicherung liegen derzeit noch keine Zahlen vor. Bekannt ist nur, dass die PKV lediglich 5.415 Rückkehrer zu verzeichnen hatte.
Der Vorstandschef der Barmer Ersatzkasse, Johannes Vöcking, rechnet für 2010 deshalb mit rund acht Millionen Euro Mehrbelastung für das Gesundheitssystem, wobei seine Kasse explizit auf Zusatzbeiträge verzichten will. Nur wie lange noch? Die Finanzschlinge der GKV zieht sich immer mehr zu.
Die gesetzliche Krankenversicherung.
Gesetzliche Krankenversicherung: Krankenversicherung der Rentner
Posted by linda | Under Gesetzliche Krankenversicherung Montag Okt 26, 2009
Die Verbraucherzentrale Sachsen hat jetzt darauf hingewiesen, dass Rentner nicht zwangläufig Mitglied der Krankenversicherung der Rentner (KVdR) sind. Wer in die gesetzliche Krankenversicherung will, muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen.
Nur, wer die zweite Hälfte seines Erwerbslebens zu mindestens 90 Prozent Pflichtmitglied bei der gesetzlichen Krankenkasse war, kann auch in die Krankenversicherung der Rentner aufgenommen werden. Wird diese Voraussetzung nicht erfüllt, liegt es bei der gesetzlichen Krankenkasse, ob eine Aufnahme erfolgt.
Wer lange privat versichert war, könnte also Probleme bekommen, denn eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung ist dann nicht mehr möglich. Jeder, der im Rentenalter keine böse Überraschung erleben will, sollte sich frühzeitig über die Voraussetzungen für den Anspruch auf eine gesetzliche Krankenversicherung informieren.
Mehr zur gesetzlichen Krankenversicherung.
Nur, wer die zweite Hälfte seines Erwerbslebens zu mindestens 90 Prozent Pflichtmitglied bei der gesetzlichen Krankenkasse war, kann auch in die Krankenversicherung der Rentner aufgenommen werden. Wird diese Voraussetzung nicht erfüllt, liegt es bei der gesetzlichen Krankenkasse, ob eine Aufnahme erfolgt.
Wer lange privat versichert war, könnte also Probleme bekommen, denn eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung ist dann nicht mehr möglich. Jeder, der im Rentenalter keine böse Überraschung erleben will, sollte sich frühzeitig über die Voraussetzungen für den Anspruch auf eine gesetzliche Krankenversicherung informieren.
Mehr zur gesetzlichen Krankenversicherung.
9 Milliarden Defizit in der gesetzlichen Sozialversicherung
Posted by linda | Under Gesetzliche Krankenversicherung, Rentenversicherung Samstag Okt 17, 2009
Die gesetzliche Sozialversicherung rutscht immer weiter ins Minus. Stand im ersten Quartal des Jahres noch ein Defizit von 4,2 Milliarden Euro auf dem Plan, so hat sich dieses mittlerweile mehr als verdoppelt. Steigende Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit haben das größte Minus seit sieben Jahren verursacht: 9,2 Milliarden Euro!
Während sich in der Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung einige Reformen auszuzahlen scheinen, schreibt die Bundesagentur für Arbeit tiefrote Zahlen. Im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2008 sind die Ausgaben um 19,2 Prozent angestiegen. Die Einnahmen sind zeitgleich um 30,6 Prozent geschrumpft. Ein Grund dafür ist die Senkung des Beitragssatzes der Arbeitslosenversicherung zum Jahresanfang.
In der gesetzlichen Krankenversicherung hat vor allem die Festsetzung eines einheitlichen Beitragssatzes von zunächst 15,5 Prozent zu einem Einnahmeplus und einem Überschuss von 1,2 Milliarden Euro. In der Pflegeversicherung hat die Beitragserhöhung von 1,7 auf 1,95 Prozent ebenfalls zu einem Überschuss geführt. Bei der Rentenversicherung gab es dagegen mehr Ausgaben als Einnahmen.
Alles zur Rentenversicherung.
Während sich in der Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung einige Reformen auszuzahlen scheinen, schreibt die Bundesagentur für Arbeit tiefrote Zahlen. Im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2008 sind die Ausgaben um 19,2 Prozent angestiegen. Die Einnahmen sind zeitgleich um 30,6 Prozent geschrumpft. Ein Grund dafür ist die Senkung des Beitragssatzes der Arbeitslosenversicherung zum Jahresanfang.
In der gesetzlichen Krankenversicherung hat vor allem die Festsetzung eines einheitlichen Beitragssatzes von zunächst 15,5 Prozent zu einem Einnahmeplus und einem Überschuss von 1,2 Milliarden Euro. In der Pflegeversicherung hat die Beitragserhöhung von 1,7 auf 1,95 Prozent ebenfalls zu einem Überschuss geführt. Bei der Rentenversicherung gab es dagegen mehr Ausgaben als Einnahmen.
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Zusatzbeiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung
Posted by linda | Under Gesetzliche Krankenversicherung Samstag Sep 26, 2009
Steht uns eine Zweiklassenmedizin bevor? Zusatzbeiträge für die gesetzlichen Krankenversicherung werden immer wahrscheinlicher. Selbst Gesundheitsexperten sagen ab 2010 zusätzliche Kosten voraus.
Wirtschaftswissenschaftler Rudolf Hickel beschreibt die Gesundheitskosten als eine „tickende Zeitbombe" und rechnet aufgrund der steigenden Arbeitslosigkeit mit sinkenden Beiträgen für den Gesundheitsfonds. Nach der Wahl am 27. September gibt es also nur zwei Möglichkeiten: Entweder werden die Beiträge für die Krankenversicherung erhöht - oder die Steuern! Gesundheitsexperte Bert Rürup rechnet damit, dass eine Reihe von Kassen Zusatzbeiträge erheben wird.
Für die Parteien Grund genug sich wieder eine peinliche Schlammschlacht zu liefern. Bundesgesundheitsministerin Schmidt von der SPD wirft der CDU vor, dass sie Kopfpauschalen anstelle der solidarischer Finanzierung setzen wollen, die FDP will die gesetzliche Krankenversicherung dagegen ganz abschaffen und in einer privaten Versicherung nur noch „existenzbedrohende Risiken" absichern. Ein Plan, der bei wenigen ankommt.
Was Krankenversicherte erwartet, wird sich nach der Wahl zeigen. Eins ist jedoch klar: Die Löcher im Gesundheitssystem werden immer größer!
Die gesetzliche Krankenversicherung im Fokus.
Wirtschaftswissenschaftler Rudolf Hickel beschreibt die Gesundheitskosten als eine „tickende Zeitbombe" und rechnet aufgrund der steigenden Arbeitslosigkeit mit sinkenden Beiträgen für den Gesundheitsfonds. Nach der Wahl am 27. September gibt es also nur zwei Möglichkeiten: Entweder werden die Beiträge für die Krankenversicherung erhöht - oder die Steuern! Gesundheitsexperte Bert Rürup rechnet damit, dass eine Reihe von Kassen Zusatzbeiträge erheben wird.
Für die Parteien Grund genug sich wieder eine peinliche Schlammschlacht zu liefern. Bundesgesundheitsministerin Schmidt von der SPD wirft der CDU vor, dass sie Kopfpauschalen anstelle der solidarischer Finanzierung setzen wollen, die FDP will die gesetzliche Krankenversicherung dagegen ganz abschaffen und in einer privaten Versicherung nur noch „existenzbedrohende Risiken" absichern. Ein Plan, der bei wenigen ankommt.
Was Krankenversicherte erwartet, wird sich nach der Wahl zeigen. Eins ist jedoch klar: Die Löcher im Gesundheitssystem werden immer größer!
Die gesetzliche Krankenversicherung im Fokus.
Schweinegrippe-Impfung – Endlich Einigung
Posted by linda | Under Gesetzliche Krankenversicherung Donnerstag Aug 13, 2009
Seit der Einführung des Gesundheitsfonds müssen gesetzlich Versicherte deutlich tiefer in die Tasche greifen, ohne dafür mehr Leistung zu bekommen. Die Schweinegrippe und die anstehende Impfung scheinen den Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen kurzzeitig aber völlig um den Verstand gebracht zu haben. Da durch die Impfung ein nicht vorhersehbarer Anstieg der Ausgaben zu erwarten ist, forderte der Verband eine Erhöhung der Beiträge.
Eine Forderung, die das Gesundheitsministerium strikt abgelehnt hat. Gesundheitsstaatssekretär Theo Schröder war der Meinung, dass die Kassen über genügend Geld verfügen und auch im ersten Quartal dieses Jahres erneut Überschüsse hatten.
Eine Impfung von rund 25 Millionen Menschen würde ca. 700 Millionen bis eine Milliarde kosten. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen wollte das Geld entweder aus dem Steuertopf oder über höhere Beiträge eintreiben und warnte vor Verwaltungskosten von bis zu 215 Millionen Euro, wenn Risikopatienten ausfindig gemacht werden müssten.
Heute haben sich Bundesregierung und Kassen nun auf die Kostenverteilung für die geplante Impfkampagne geeinigt und beschlossen, dass die Krankenkassen die Kosten für maximal 50 Prozent der Bevölkerung übernehmen. Um Zusatzbelastungen für den Bürger zu vermeiden, müsse zur Not ein Teil der Impfkosten aus Steuermitteln bereitgestellt werden.
Mehr zur gesetzlichen Krankenversicherung.
Eine Forderung, die das Gesundheitsministerium strikt abgelehnt hat. Gesundheitsstaatssekretär Theo Schröder war der Meinung, dass die Kassen über genügend Geld verfügen und auch im ersten Quartal dieses Jahres erneut Überschüsse hatten.
Eine Impfung von rund 25 Millionen Menschen würde ca. 700 Millionen bis eine Milliarde kosten. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen wollte das Geld entweder aus dem Steuertopf oder über höhere Beiträge eintreiben und warnte vor Verwaltungskosten von bis zu 215 Millionen Euro, wenn Risikopatienten ausfindig gemacht werden müssten.
Heute haben sich Bundesregierung und Kassen nun auf die Kostenverteilung für die geplante Impfkampagne geeinigt und beschlossen, dass die Krankenkassen die Kosten für maximal 50 Prozent der Bevölkerung übernehmen. Um Zusatzbelastungen für den Bürger zu vermeiden, müsse zur Not ein Teil der Impfkosten aus Steuermitteln bereitgestellt werden.
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