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Rechte von Ausländern bei der Riester-Rente stoßen auf Kritik

Donnerstag Apr 9, 2009
Die Regeln für die Riester-Rente dürften sich bald ändern. Die EU ist nämlich der Meinung, dass die deutsche, private Altersvorsorge gegen EU-Recht verstoße, indem sie nur Personen fördere, die in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig sind und hat gegen diese Vorschriften Klage eingereicht.

Die Riester-Rente stelle demnach keine steuerliche, sondern eine soziale Vergünstigung dar und dürfe dem Recht auf Freizügigkeit der Arbeitnehmer, wie beispielsweise Grenzarbeitern, die nicht unbeschränkt steuerpflichtig sind, nicht widersprechen.

Auch dass das geförderte Kapital nur zum Erwerb einer Wohnung in Deutschland verwendet werden darf, sei unzulässig. Ebenso die Regelung, dass z.B. bei einem Wegzug aus Deutschland die Altersvorsorgezulage zurückzuzahlen sei.

Der deutsche Gesetzgeber blamiert sich also mal wieder gewaltig und ist gezwungen die Regelungen der Riester-Rente zu überarbeiten, sollte das höchste EU-Gericht der Einschätzung des Generalanwalts beim Europäischen Gerichtshof (EuGH)  folgen.

Mehr zur Riester-Rente.

12 Millionen Anleger vertrauen auf die Riester-Rente

Mittwoch Mrz 25, 2009
Die Riester-Rente zählt nach wie vor zu den bekanntesten und beliebtesten Formen der Altersvorsorge. Das hat nicht nur eine aktuelle Umfrage belegt, sondern das zeigen auch die Zahlen der Abschlüsse. Laut Bundesarbeitsministerium vertrauen derzeit rund 12 Millionen Anleger auf das vom Staat geförderte Modell.

Allein im Jahr 2008 wurden insgesamt 2,2 Millionen Verträge neu abgeschlossen. Die Finanzkrise scheint der Riester-Rente also nicht geschadet zu haben. Ganz im Gegenteil: Sie ist nach wie vor die erfolgreichste Variante zur Vorsorge, trotz heftiger Kritik von Norbert Blühm und Co.

Auch Wohn-Riester, das erstmals seit dem letzten Jahr angeboten wird, wurde schon knapp 40.000 Mal genutzt. Die Möglichkeit gefördertes Wohnen und Bauen mit Vorsorge für das Alter zu verknüpfen, dürfte auch 2009 noch mehr in Anspruch genommen werden und für steigende Zahlen sorgen.

Alles zur Riester-Rente.

Freiberufler und Selbständige empfinden ihre Altersvorsorge als „nicht ausreichend“

Samstag Feb 14, 2009
Zu diesem Ergebnis ist jetzt eine Studie der Postbank gekommen, bei der 39 Prozent der befragten selbstständig oder freiberuflich Tätigen in Deutschland angaben, dass sie sich um ihre Altersvorsorge sorgen. Die Angst vor einer mangelnden Absicherung im Alter ist demnach auf dem höchsten Stand seit 2003, denn vor sechs Jahren lag der Wert noch bei 28 Prozent. Über die Hälfte aller Befragten gab ihre Altersvorsorge damals als „ausreichend" an.

2009 sieht das nun alles ein wenig anders aus. Eine repräsentative Untersuchung des Instituts für Demoskopie Allensbach, die im Auftrag der Postbank durchgeführt wurde, hat ans Licht gebracht, dass nur noch knapp 47 Prozent der Freiberufler und Selbständigen ihre Altersvorsorge als ausreichend betrachten. Noch erschreckender ist, dass 28 Prozent angaben nicht mehr vermehrt in ihre Altersvorsorge investieren zu wollen. Viele können es auch gar nicht, weil das Geld dazu fehlt.

Das Thema Altersvorsorge wird laut Studie im Familien-und Freundeskreis Selbständiger/Freiberufler am häufigsten diskutiert. Rund jeder Zehnte spricht hier über seine Bedenken. Bei Angestellten sind es nur halb so viele, bei Arbeitern beträgt der Wert nur ein Viertel.

Wichtiges zur Altersvorsorge.

An der Altersvorsorge führt kein Weg mehr vorbei

Montag Jan 19, 2009
Die gesetzliche Rentenversicherung hat sich in den letzten Jahren stark verändert und die Rente ist längst nicht mehr sicher. Obwohl das Thema lange schön geredet wurde, ist nun eindeutig, dass die Rentenzahlungen in Zukunft für einen gewissen Lebensstandard nicht mehr ausreichend sein werden. Private Altersvorsorge ist also wichtiger denn je.

Zu den besten Möglichkeiten dafür zählt die klassische Rentenversicherung. Dabei leistet Ihr über einen festgelegten Zeitraum Einzahlungen und erhaltet dann im Alter eine monatliche Rentenzahlung. Bei einer fondsgebundenen Rentenversicherung besteht zwar immer ein gewisses Risiko, allerdings könnt Ihr dabei höhere Renditen erzielen.

Wer eine hohe Kapitalsumme ansparen will, sollte frühzeitig eine Rentenversicherung abschließen. Außerdem: Je länger die Ansparzeit ist, umso niedriger sind auch Eure monatlichen Beiträge. Ihr solltet also nicht darauf warten, dass sich an der aktuellen Rentensituation etwas ändert, das ist unwahrscheinlich, sondern schnellstmöglich selbst aktiv werden.

Mehr über das Thema Altersvorsorge.

Deutsche meiden Beratung zur Altersvorsorge

Mittwoch Dez 17, 2008
Eine bundesweite Studie der Postbank hat jetzt ans Licht gebracht, dass Deutsche echte Muffel in Sachen Beratung zur Altersvorsorge sind. 39% der Befragten hatten beispielsweise noch nie ein Beratungsgespräch, bei den Berufstätigen sind es 30%. Besonders überraschend war, dass auch 21% der Berufstätigen, die ihre Altersvorsorge für „ausreichend" halten, noch nie eine Expertenmeinung eingeholt hatten.

Laut der Studie nehmen Menschen in den neuen Bundesländern häufiger eine Beratung in Anspruch, Spitzenreiter sind Sachsen und Thüringen. 26% der Befragten gaben dort an, dass sie erst in den letzten 12 Monaten ein Beratungsgespräch zur Altersvorsorge wahrgenommen haben. In den alten Bundesländern waren es nur 21%.

Eigentlich ein überraschendes Ergebnis, denn gerade in puncto Altersvorsorge haben Beratungsgespräche eine wichtige Funktion. Experten können dabei die optimalen Vorsorgemöglichkeiten individuell festlegen und an die Situation des Einzelnen anpassen. Außerdem lässt sich dabei eine Menge Geld sparen.

Mehr zum Thema Altersvorsorge.

Finanzkrise wirkt sich auch auf die Altersvorsorge aus

Freitag Okt 17, 2008
Ist meine Altersvorsorge in Gefahr? Das fragen sich derzeit besonders diejenigen, die eine fondsgebundene Rentenversicherung laufen haben und das Risiko eines Werteverlustes selber tragen müssen. Die Investition in Aktien ist aktuell gesehen ein Spiel mit dem Feuer

Entspannter sieht es dagegen bei der Riester-Rente aus. Anbieter dieser Produkte sind nämlich gesetzlich zur Garantie aller bisher eingezahlten Beiträge und staatlicher Zulagen verpflichtet. Unterschieden wird dabei in vier Arten: Riester-Rentenversicherungen, Riester-Banksparpläne, Riester-Fondssparpläne sowie Wohn-Riesterverträge

Bei der Rürup-Rente muss zwischen einer Rentenversicherung mit garantierter Grundverzinsung und einer fondsgebundenen Rentenversicherung unterschieden werden. Erstere investiert nicht in Fonds, sondern eher in sichere Staatsanleihen und birgt damit auch ein geringeres Risiko. Die Fondsvariante orientiert sich dagegen mehr am Kapitalmarkt und die Rendite hängt davon ab, wie sich der Fonds entwickelt

Die Finanzkrise kann auch Auswirkungen auf die betriebliche Altersvorsorge haben, denn fallende Renditen der Anleihen und sinkende Aktien machen sich natürlich bemerkbar. Das Pensionsvermögen vieler Unternehmen wird belastet

Die gesetzliche Rente ist, im Gegensatz zur privaten Altersvorsorge, weniger von der Finanzkrise betroffen. Durch das Umlageverfahren werden Auszahlungen an Rentner immer aus dem laufenden Einkommen der arbeitenden Bevölkerung gezahlt und es kommt zu keiner Kapitalabdeckung.  Demzufolge gibt es auch keinen Werteverlust

Alles Wichtige zur Altersvorsorge

Betriebliche Altersversorgung als Teil der Altersvorsorge

Donnerstag Sep 18, 2008
Die betriebliche Altersversorgung bildet die zweite Säule der Altersvorsorge und Arbeitnehmer können dabei einen Teil ihres Gehalts für ihre Altersversorgung ansparen. Seit 2002 habt Ihr Anspruch auf Entgeltumwandlung und könnt somit Beiträge zur Altersvorsorge leisten.

Dabei gibt es fünf Varianten, mit denen dieses Vorhaben organisiert werden kann. Der Arbeitgeber entscheidet allerdings, welche Möglichkeit in seinem Betrieb angeboten wird. Bei einer Direktversicherung schließt Euer Arbeitnehmer eine Lebensversicherung zu Euren Gunsten ab und die Beiträge entstehen per Entgeltumwandlung. Bei der Variante der Pensionskasse kommt das Geld direkt von Eurem Konto, Möglichkeiten der Förderung sind Nettoentgeltumwandlung, Bruttoentgeltumwandlung und Pauschalversteuerung.

Wer bereit ist, für höhere Renditen ein größeres Risiko einzugehen, ist mit Pensionsfonds gut bedient. Der Klassiker der fünf Varianten sind allerdings die Unterstützungskassen, bei denen Euer Arbeitgeber die Beiträge zahlt. Die letzte Möglichkeit ist die Direktzusage, bei der Euch Euer Arbeitgeber einen Teil des Gehalts praktisch erst im Alter zahlt.

Nicht jede Form ist für jeden geeignet. Euer Familienstand, Euer Einkommen oder die Anzahl eventuelle Kinder sind ausschlaggebend für das ideale Förderangebot. Sollte sich etwas ändern, ist das auch kein Problem, denn ein Wechsel ist in den meisten Tarifverträgen zum Ende eines jeden Jahres möglich. Vor der Entscheidung, ob Ihr die private oder die betriebliche Altersvorsorge nutzen wollt, solltet Ihr also einen Finanzcheck machen, die einzelnen Vorteile prüfen, Euch aber auch Risiken auflisten lassen.

Fakten zur Altersvorsorge

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